MAURITIUS,
besuchte ich mit Birgit und Elvira 14 Tage im Oktober 2000.Der Urlaub
ist Elvira gewidmet, die im August 2002 nach langer schwerer Krankheit
verstarb.
Mauritius, eine Insel im
Indischen Ozean, 9500 km von Deutschland entfernt, gehört zu den sog.
Maskarenen- Inseln. Paradiesisch ist hier sicher manches, aber
Mauritius hat deutlich mehr zu bieten als nur blitzsaubere weisse
Strände, türkisfarbenes Wasser und tropische Drinks.

Die Fakten:
Fläche:
2040 qkm
Bevölkerung:
1,1 Millionen
Pro Kopf-Einkommen: 3150 US $
Hauptstadt:
Port Louis
Staatsform:
Republik
Sprache:
Englisch, Kreolisch, Französisch
Währung:
1 Mauritius- Rupie= 100 Cents= ca. 8,5 PF.
Naturraum:
Die tropische Insel vulkanischen Ursprungs im
Indischen Ozean wird von tropisch-feuchtem Klima beherrscht. Die
höchste Erhebung ist der Cocotte (771m) im Süden. Den weissen
Stränden der buchtenreichen Küste sind Korallenriffe vorgelagert.
Teile des ursprünglichen Regenwaldes finden sich nur in den
Schutzgebieten erhalten.
Politik:
Die Insel wurde im 16. Jh. von den Holländern
eingenommen., die die Plantagenwirtschaft einführten. Im 18. Jh.
übernahmen die Franzosen die Kolonie. Die englische Herrschaft währte
von 1810 bis zur Unabhängigkeit 1968. 1992 wurde die Republik Mauritius
gegründet.
Wirtschaft:
Überragende Bedeutung kommt dem
Zuckerrohranbau zu, 14 % der Erwerbstätigen arbeiten hier. Dreiviertel
der Nahrungsmittel müssen importiert werden, der Anbau von Kartoffeln,
Gemüse, Bananen und Ananas wird gefördert. Die Exportorientierte
Industrie konzentriert sich auf Textil- und Zuckerverarbeitung. Bereits
10 % der Beschäftigten arbeiten im Tourismussektor.
(Lit.: Neuer Großer Atlas der Welt, Serges Medien 1997)
Die Photos mit
freundlicher Genehmigung von:
Ingrids-Welt_ Mauritius Übersicht.
Eine ausgezeichnete und vielbesuchte Internetseite mit vielen Infos und
Bildern zu weltweiten Reisezielen.
Mauritius- "Multi
Kulti" oder Ein Land ohne Lei(d)kultur. Ein Reisebericht aus Oktober 2000.
18.10.2000, Abreise Flughafen
Münster
Am Flughafen stellen wir etwas erstaunt fest, dass der Flug von
Münster nach Paris via Dortmund geht. Das wäre für uns von Lippstadt
deutlich näher gewesen.
Der 15minütige Flug von Münster nach
Dortmund entschädigt uns aber vollständig. In ca. 1000 m Höhe fliegen
wir über das Münsterland, erkennen jeden Bauernhof, sehen Flussläufe,
Feldverläufe. Heimatkunde pur. Ausser uns im Flieger noch einige
Buisenessleute, die hastig in ihren Unterlagen für den nächsten
Gesprächstermin blättern. Wir essen langsam unser leckeres
Käsebrötchen, das uns Eurowings serviert hat. Am Flughafen Dortmund
tut sich nicht viel und ab geht´s in 70 Minuten nach Paris.
Nach 4 Stunden Wartezeit steigen wir um
23:00 Uhr in den grossen Air France Flieger. Ich ahne schon beim
Einstieg, was sich später leider bestätigt. Total bockloses bzw.
muffeliges Personal. Also, im Ernst, Note mangelhaft. Das
Abendessen ist OK. Aber auch hier: Essen hingeknallt. Keine Extra
Nachfrage nach Getränken. Das Frühstück ist was für Kleinkinder. Ein
Minibrötchen , etwas Butter und Käse. Der Sitzkomfort im Flieger ist
wohl europäischer Durchschnitt. Und zum Schluss. Nicht eine Info zum Flug
aus dem Cockpit. Hab ich wirklich noch nicht erlebt. Also, Fazit Air
France: Billig, klar, sonst hätten wir nicht gebucht, aber der Rest
ganz hart an der Grenze zum zukünftigen Boykott.
Das es in jeder Hinsicht besser und professioneller sein kann beweist Air
Mauritius eindrucksvoll auf dem Rückflug. Sitzkomfort, Service,
Verpflegung und vor allem super freundliches und professionelles
Personal. Note sehr gut.
19.10.2000: Ankunft
Flughafen Mauritius/Transfer in den Süden:
Etwas übernächtigt, aber pünktlich landen wir nach gut 10
Stunden und einem sehr ruhigen Flug in Plaisance. Es ist 23 Grad,
windig, bewölkt mit sonnigen Abschnitten.
Der Transfer klappt tadellos, der
Busfahrer ist ausgesprochen freundlich.
Ausser uns sitzen in dem Bus nur noch
zwei weitere Touris, die in den touristisch "völlig
unterentwickelten" Süden der Insel wollen.
Unser erster Eindruck in den Dörfern ,
die wir passieren, ist bunt. Menschen unterschiedlichster Hautfarbe,
Hindutempel, Kirchen, Menschen in schmucken Gewändern. An den Bergen im
Süden hängen dicke Wolken, aber als wir nach gut 45 Minuten an der
Anlage ankommen scheint planmässig die Sonne.
Wir erkennen nette Bungalows direkt am
Meer, tolle Lage. Um uns herum ist nichts. Keine Infrastruktur,
Schotterpiste, wir sind goldrichtig.
"Guten Tag", hatten Sie einen
guten Flug, herzlich willkommen auf Mauritius". Der Mann an der
Rezeption, ein Einheimischer, spricht tadellos Deutsch, und nicht nur
ein paar Brocken. " Ah, da sind ja unsere neuen Gäste",
hören wir es jetzt aus einer anderen Ecke, denn die Direktorin der
Anlage ist nun auch da. Auch Sie spricht einwandfrei Deutsch, ist aber
eine Einheimische. Damit hatten wir nicht gerechnet.
Wir bekommen kurz und kompetent alle
nötigen Infos und einen Begrüssungsdrink. Wir sind begeistert. Auch
die Bungalows sind absolut OK. Geräumig, sauber, zweckmässig, kein
Luxus. Wir sind direkt am Meer. Super.
Jetzt schnell einen kurzen Spaziergang am Meer, denn dunkle Wolken
kündigen Regen an. In der Tat werden wir auch prompt nass. Bei der
angenehmen Wärme draussen, no problem. Anschliessend ein kurzer Sprung
in den Pool und dann ist schon Zeit für die erste "Happy Hour".
Pina Colada an der Hotelbar draussen, mit genialem Blick aufs Meer, ca.
10 DM, lecker. Wir werden die nächsten 14 Tage auf dieses Ritual
täglich nicht mehr verzichten.
Auch das Abendessen ist klasse. Anschliessend noch ein Bier und ab ins
Bett, ausschlafen.
Also, mehr Details zum Haus gibts im
WWW unter:
Villas Pointe aux Roches
20.10.2000: Spaziergang nach
Surinam, Souillac, Gris-Gris, Le Roche qui Pleure und Rochester-Falls
Beim Wachwerden hören wir
mehrere verdächtige Geräusche. Das eine ist das wunderschöne
Meeresrauschen, aber irgendwas
prasselt noch fürchterlich auf unser Häuschen. Sollte es etwa...? Tür auf.
Es schüttet wie aus Eimern. Der Himmel total bewölkt, aber es ist
angenehm warm, so ca. 22 Grad.
Wir nehmen die Kampfansage an. Nach dem ausgezeichneten Frühstücksbuffet
werden die Regenklamotten aus dem Koffer geholt (clevere Entscheidung)
und ab gehts.
Die hauseigenen Taxifahrer vorm Hotel
trauen ihren Augen nicht. Touris, mit Regenklamotten, unterwegs zu einer
Wanderung. "No Problem", rufe ich dem Taximann zu, "in
Germany its raining all the time". Der Mann ruft belustigt
zurück: "I think, you are waterproofed". Mein lieber Scholli.
Als wir losmarschieren schauert es
zwischendurch gewaltig und auf der Schotterpiste knallen die LKW`s, mit Zuckerrohr
beladen, das Regenwasser meterhoch durch die Luft. Wir laufen
aber völlig unbeeindruckt weiter. Sehen am Wegesrand Webervögel , die
in luftiger Höhe ihre spektakulär hängenden Nester bauen. Wir
passieren die kleinen Weiler Pomponette und Riambel, ohne
dass es aufhört zu regnen. Über Surinam erreichen wir schliesslich
nach knapp 2 Stunden Souillac. Ein Ort ohne grosse Höhepunkte,
aber dafür mit einem riesigen Busbahnhof. Ordentlich uniformierte
Mauritius Kids schlagen sich hier, wie wir früher auch, beim Einsteigen
um die begehrten Sitzplätze in dem reichlich klapprigen Bus.
Am Busbahnhof vorbei geht es nun
Richtung Küste zum südlichsten Punkt auf Mauritius, den Klippen von Gris-Gris. Der Regen hört auf und bald erreichen wir den ersten "Viewpoint"
unserer Reise. In der Tat: In einem Reiseführer schrieb jemand was von
schottischen Highlands, als er die spektakulären Klippen von Gris-Gris
beschrieb. Wir kennen zwar die schottischen Highlands nicht, aber es
könnte schon so sein. Die schroffen Klippen, der heftige Wind. Wir
müssen kurz überlegen, ob wir tatsächlich auf einer tropischen Insel
im Indischen Ozean gelandet sind. Bei dem Wetter sind wir fast allein
dort, nur ein paar einheimische Familien trauen sich noch
vor die Tür. Unweit von Gris-Gris der "heulende Felsen" Roche
qui Pleure. Ein Felsvorsprung im Meer, der nach dem Ablaufen der
Wellen das Wasser langsam freigibt und zu weinen scheint.
Auf dem Rückweg biegen wir hinter
Souillac rechts ab zu den Rochester Falls. In einigen
Reisebüchern lesen wir was von " schwer zu finden" o.ä.
Alles quatsch. Entlang von Zuckerrohrfeldern erreicht man die
Wasserfälle bestens ausgeschildert nach gut einer Stunde.
"Hello", werden wir unweit der Wasserfälle bereits freudig
erwartet. "Im your guide to the Falls". Ein junger Mann und
drei Kumpels warten hier auf Touris, um sich einige Rupien zu verdienen.
Die Hauptattraktion unseres Guides besteht aber tatsächlich im Brechen einer
Zuckerrohrpflanze, aus der wir den süssen Saft trinken können. Direkt
an den wirklich beeindruckenden Wasserfällen versucht der gute Mann uns
noch ein Photo zu vermitteln, denn oben auf den Felsen warten weitere
"Rupieninteressierte" junge Männer darauf, gegen
entsprechendes Entgelt die 10 Meter in die Tiefe zu springen. Das lehnen
wir aber dankend ab. Stattdessen entlassen wir unseren Guide mit einer
"freiwilligen Spende" von 40 Rupien. Es ist Nachmittag geworden. Es regnet zwar nicht mehr, aber allmählich
spüren wir unsere
Beine. Zum Glück nehmen uns vorbeirauschende junge Briten in ihrem Jeep
einige Kilometer Richtung Hotel mit zurück. Nach gut 22 km , ca.
7-stündigem Fussmarsch kommen wir in unserer Anlage an. Pina Colada,
schmackhaftes kreolisches Essen. Der Tag war anstrengend. Wir schlafen fest.
21.10.2000: Hauptstadt Port Louis
Von Villas Pointe aux Roches ist es gar nicht so einfach, auf
eigene Faust in die Hauptstadt Port Louis zu kommen.
Wir machen uns morgens um 8:15 Uhr auf
den Fussweg in das knapp 3 km entfernte Rivière de Galets , von wo um 09:00 Uhr
ein Linienbus in die Hauptstadt fährt. Ganze 17 Rupien will der
Schaffner für die ca. 50 km haben, dass sind ca. 1,50 DM für gut 90
Minuten Busfahrt. Ziemlich
billig, dafür sind die Busse aber auch reichlich klapprig und hin und
wieder müssen Sie auch angeschoben werden.
Beim Busfahren erlebt man dann beim Ein- und Aussteigen besonders
deutlich die wundervolle Vielfalt der Menschen auf Mauritius. Frauen
mit starkem indischen Einschlag in prachtvolle Gewänder verhüllt.
Meistens mehrere bildhübsche Kinder im Schlepptau. Ausserdem
strenggläubige Moslems oder total europäisierte Kids kreolischer
Herkunft.
Das Wetter ist auch heute noch bedeckt und auf der Fahrt ins Hochland
kommt erwartungsgemäss auch noch starker Regen hinzu. Je mehr wir uns
aber Port Louis nähern, umso mehr hellt es sich auf und in der
Hauptstadt angekommen, scheint schliesslich den ganzen Tag die Sonne bei
ca. 24 Grad. Um diese Jahreszeit nicht ganz unüblich, dass der Norden
wettermässig immer etwas besser dasteht, wie man uns versichert.

Das Regierungsgebäude in Port Louis
Es ist Samstag und damit zentraler Markttag in Port Louis. Wir wühlen
uns durch Tausende von fliegenden Händlern und erreichen schliesslich
die zentralen Markthallen (Marche central), in denen das pralle Leben tobt. Obst, Gemüse, Gewürze, Fische, Hähnchen, halbe Schweine, alles im Überfluss
vorhanden, zu sehr günstigen Preisen.
Nach gut 1,5 Stunden verlassen wir das Gewimmel und stehen im Quartier
Chinois, dem Chinesenviertel der Stadt. Unzählige kleine Läden und
Werkstätten in alten, schiefen kleinen Häuschen. Ein Chinese winkt uns
heran und führt uns in eine chinesische Pagode. Der Tempel wird von den
chinesischen Bewohnern des Viertels quasi als Begegnungszentrum genutzt.
Der freundliche Herr erzählt uns noch etwas in Englisch über die
Geschichte der Chinesen auf Mauritius und über einige Details zu den
einzelnen dort lebenden Clans. Ein sehr interessanter Vortrag, den wir
hier kostenlos und völlig unvermittelt erhalten.
Wir verlassen das Viertel und begeben
uns per Taxi in eine ganz andere Welt, in das moderne Mauritius,
in das relativ neue Einkaufszentrum "Caudan Waterfront".
Obwohl wir wahrlich keine "Shopper" sind, beeindruckt der
Laden. Architektonisch wunderschön gestaltet, bietet das Zentrum auf
mehreren Ebenen alles an Gütern, was dem betuchten Mauritianer und
den vielen noch betuchteren Touris das Leben verschönert. Exklusive
Klamotten, wunderschöne Stoffe, Deko usw. Wir halten uns aber zurück
und beschränken uns mittags nun auf den Verzehr von Bananen und Ananas, die wir vorher auf dem Markt billig erworben hatten.
Nach einer kleinen Pause machen wir uns
nun auf zu der Attraktion in Port Louis, dem Champs de Mars, der
zweitältesten Pferderennbahn der Welt. Jeden Samstag Nachmittag im
Winterhalbjahr trifft sich hier jung und alt zu einem echten
gesellschaftlichen Ereignis. Neben dem sportlichen Wettkampf lockt der
Gewinn von etlichen Rupien jeweils etwa 20.000 Menschen ebenso hierhin,
wie die Freude darauf, viele Freunde zu treffen und ausgiebig Picknick zu
machen. So ist die Stimmung hier ausgelassen und fröhlich und das macht
einen Besuch hier u.E. nahezu zu einer Pflichtveranstaltung für einen
echten Touri.
Sicher, da wo viele Menschen sich knubbeln, sind immer auch Taschendiebe
unterwegs, ganz besonders erhöhte Vorsichtsmassnahmen sind u.E.
allerdings übertrieben. Man sollte auf der Hut sein.
Nach mehr als sechs Stunden Gewühl und
ziemlich arg brennender Sonne erreichen wir nach 1,5 Stunden Busfahrt
ziemlich fertig unsere Anlage. Es gibt Barbecue. Anschliessend brilliert eine
einheimische Grossfamilie mit einer Sega Einlage. Auch wir "rappen"
etwas mit, fallen anschliessend aber todmüde ins Bett.
22.10.2000: Baie du Cap, Ilot de
Morne
Eigentlich war heute der 1. Ruhe- bzw. Strandtag am Hotel
angesagt. Aber nach wie vor ist es doch sehr bewölkt, wenn auch
weiterhin um die 23 Grad warm. Also, schmeissen wir unsere Planungen
kurzerhand um und setzen unsere " Inselerkundung" fort.
Von Rivière de Galets aus fahren wir
wie gewohnt mit dem Bus über Bel Ombre Richtung Westküste in das 15 km entfernte
Baie de Cap. Von Minute zu Minute nähert sich die Landschaft draussen
dem Mauritius Postkartenschema. Keine schroffen Klippen mehr, dafür
flacher Sandstrand, türkisblaues Wasser. Passend dazu ändert sich auch
das Wetter schlagartig. Die Wolken lösen sich auf und die Sonne strahlt
.
In Baie du Cap kommen wir mitten in die
sonntägliche Familienidylle. Picknick mit Kind und Kegel am herrlichen
Ortsstrand. Ein Frisör bedient in einer maroden Wellblechhütte seine
Kundschaft.
Da wir uns nun der Westküste schon
sehr weit
genähert haben, wollen wir jetzt auch weiter zur Halbinsel Le Morne. Bald
sehen wir den 250 m hohen Tafelberg Le Morne Brabant, der die Mitte der
Halbinsel Ilot de Morne bildet. Wir verlassen den Bus noch auf der B9 und machen uns
die letzten drei Kilometer zu Fuss auf den Weg. Dann wird´s nobel.
Rechte Hand taucht erst das Meer auf, davor die prächtige Golf Anlage
des Paradise Hotel. Wir marschieren weiter und gelangen nach weiteren
1,5 km an den öffentlichen Strand. Von weitem hören wir die lustige
Musik des Eiswagens, der uns davon kündet, dass hier zahlreiche
Familien mit Kindern unterwegs sind. Und richtig. Erneut kommen wir
mitten in die sonntägliche Familienszenerie. Am herrlich weissen Sandstrand
tummeln sich neben Einheimischen auch vereinzelte Touris.
Auch wir machen eine kurze Rast und geniessen Meer und Sonne. Am frühen
Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg zum Hotel. Schliesslich
erwarten wir auch dort jetzt gutes Schwimm- bzw. Schnorchelwetter.
Pünktlich zur Ankunft in der Anlage ist der Himmel jedoch wieder bewölkt und
es fängt sogar an zu regnen. Nicht mit uns. Die Badesachen raus und ab
ins Meer. Das Personal beäugt uns mit etwas mitleidigem Blick.
Das Wasser ist nicht ganz so warm wie in Le Morne, aber trotzdem
angenehm. Beim Schnorcheln tauchen scharenweise gelbe und schwarze (BVB)
Fische auf. Blau-weisse (Schalker) sehen wir leider nicht.
23.10.2000: Troux aux Biches,
Grand Baie, Cap Malheureux, Pampelmousses Garden
Wir wollen in den Norden. Mit dem öffentlichen Bus dauert das
nun doch zu lang und so chartern wir einen unserer hauseigenen Taxichauffeure
namens Rajendra zum Tagespreis von 1200 Rupien, also gut 110 DM.
Eine Investition, die sich lohnt, denn Rajendra spricht zwar nicht
besonders englisch und nur einige Brocken Deutsch, aber er ist sehr zuvorkommend,
hält an den wichtigen Stellen und überall dort, wo er vermutet, dass
es uns z.B. photographisch interessieren könnte oder wo wir um einen "Stopp"
bitten. Wir fahren also über Port Louis Richtung
Küste. Das Toyota Taxi ist komfortabel und bequem. An den schönen
Stränden von Point aux Piments und Trou aux Biches machen
wir kurze Photostopps. Das Wetter ist sehr schön, der Wind weht mässig.

Am Strand von Troux aux Biches
In Triolet führt uns Rajendra zum Mahesvarnath Tempel, der grössten hinduistischen
Tempelanlage auf Mauritius. Nach dem wir unsere Schuhe ausgezogen haben,
zeigt uns ein Guide die Heiligstätten und erklärt auf Englisch auch
das nötigste. Es riecht stark bis penetrant nach Weihrauch, aber das
ist in
allen Tempeln so, die wir auf unserer Reise kennenlernen. Drinnen
bringen gläubige Hindus den unterschiedlichen Göttern Opfergaben in
Form von Obst, Gemüse etc. Echt beeindruckend unser erster Besuch in
einem Hindutempel.
Wir verlassen Triolet und kommen kurze Zeit
später nach Mont Choisy, einem der beliebtesten Strände der
Insel. Hier sind auch aufgrund der Windverhältnisse beste
Möglichkeiten zum Windsurfen, Segeln und Wasserski.
Mittags erreichen wir Grand Baie, angeblich das St. Tropez von
Mauritius. Gut, wir kennen St. Tropez nicht, aber Grand Baie ist eine
der wenigen echten Enttäuschungen auf der Insel. Ein kleiner, mit Touris
vollgestopfter Ort, teure Restaurants und jede Menge Leute, die so tun,
als wenn sie Kohle hätten. Es ist warm. Ich bestelle ein 0,3 Bier und
Pommes. 13 Mark. Mahlzeit.
Nach 60 Minuten Mittagspause sind wir raus aus der Stadt. Eigentlich reine
Zeitverschwendung. Den Rest des Nordens mit Cap Malheureux und Grand
Gaube kann man sich im Grunde auch schenken. Lediglich der Blick
auf die zahlreichen hier vorgelagerten Inseln ist bei schönem Wetter
durchaus reizvoll.
Wir steuern unser letztes Ziel für
heute an, den Botanischen Garten von Pampelmousses. Hier muss man
in der Tat gewesen sein. Ein 93 ha grosses Gelände mit herrlichen
Pflanzen, gewaltigen, z. Teil uralten Bäumen mit unvorstellbar grossem
Wurzelwerk. Als Dreingabe gibt's hier u. a. noch ein paar Riesenschildkröten zu
sehen. Ein wirklich lohnenswerter 90- minütiger Spaziergang.
Botaniker oder besonders Interessierte können sich hier problemlos auch die doppelte Zeit aufhalten.
Und, kaum zu glauben, man bezahlt keinen Eintritt. Achtung, am Eingang
gibt es seriöse Guides für Leute mit gesteigertem Interesse. Das ist
OK. Es laufen aber auch etliche Leute durch den Park, die mit einigen
spärlichen Infos ihre Rupien verdienen wollen. Das muss nicht sein.

Im Botanischen Garten von Pampelmousses
24.10.2000: Strandtag: Villas Point
aux Roches
NA ALSO: Mittlerweile ist auch im Süden stabil schönes Wetter.
Bei strahlendem Sonnenschein weht allerdings ein kräftiger Wind. Am
Strand der Anlage kann man gut schwimmen und durch einige
zwischengelagerte Klippen und Steine gibt es auch beim Schnorcheln jede
Menge zu sehen. Nach dem Schwimmen ist natürlich ein Sonnenbad angesagt.
ABER VORSICHT. Obwohl wir schon einige Tage auf der Insel waren und
aufgrund unserer häufigen Reisen entsprechend gewarnt, fangen wir uns
trotz hohem Sonnenschutz und kurzer Liegezeit einen ganz passablen Sonnenbrand ein. Der Wind ist
sehr tückisch und machte uns schnell
sorglos.
Mittags liegen wir dann also am Pool,
jeder hat sich ein schattiges Plätzchen zum lesen gesucht. Herrlich.
Der Blick aufs Meer. Ein kleiner Drink am Pool. Wir lassen es uns
richtig gut gehen. Meine Reiselektüre: Sibirisches Tagebuch von Gerd
Ruge. Krasser und schöner könnten die Gegensätze kaum sein.
25.10.2000: La Vanille Crocodile
Park, Teefabrik Bois Cheri, Grand Bassin, River Gorges National Park,
Chamaral Falls, Coloured Earth
Eigentlich wollten wir ja heute mit den Mountainbikes so ein
bisschen durch die Gegend und in die Berge fahren. Losgefahren sind wir auch. Aber die
Räder, die wir in der Anlage geliehen haben, waren leider nicht so
ganz tauglich, so dass wir endgültig nach 5 km und einer gerissenen
Kette die
Aktion abbrechen mussten.
Tja, und was uns dann unser Taxi Chauffeur Rajendra bei der folgenden
Rundreise für einen wirkliche günstigen Tarif gezeigt hat,
entschädigte uns vollends für den etwas misslungenen Tagesauftakt.
Zuerst fuhren wir in das 15 km entfernte Rivière de Anguilles, zum
La Vanille Crocodile Park. Der Park eines australischen Zoologen
bietet neben Unmengen von kleinen und grossen Krokodilen und Kaimanen
auch einen geführten Rundgang durch weitere Attraktionen aus Flora und
Fauna. Affen, Schildkröten, Geckos, Leguane, Ochsenfrösche, Palmen
aller Art und vieles mehr. Der wirklich kompetente Guide sorgte für 80 sehr kurzweilige Minuten. 100 Rupien pro Person waren hier
gut angelegt.
Die Attraktionen folgen heute Schlag
auf Schlag. Wir fahren weiter Richtung Norden und kommen zu der
bekannten Teefabrik Bois Cheri. Eine flotte Mauritianerin
führt uns durch die gesamte Produktionsstätte. Da wir 100 Rupien Eintritt bezahlt haben, gehört zu der Führung auch eine
Kostprobe in einer noblen Lodge oberhalb der Fabrik, die extra zu
diesem Zweck gebaut worden ist. Bei Plätzchen und Gebäck kosten wir
ausgiebig und erweisen uns anschliessend als gute Touris, denn wir
kaufen auch gleich einige Packungen des Tees. (Besonders Cocos
kann ich empfehlen).
Wir fahren Richtung Westen und gelangen nun bald zum Grand Bassin. Der
See liegt in dem Krater eines erloschenen Vulkans. Durch die Vision
eines hinduistischen Priesters um die Jahrhundertwende wurde der See zu
einem wichtigen Ort für hinduistische Pilger. Mit der Zeit entstanden einige
Hindutempel und Schreine an den Ufern des Grand Bassin.
Jährlich 250000 Pilger finden im Jahr den Weg hierher.
Nebenattraktion sind hier jede Menge freilaufender Affen, die den hier
direkt angrenzenden Nationalpark Black River Gorges bevölkern.
Der Nationalpark beeindruckt durch seine enormen Waldbestände auf etwa
700 m Höhe. Wer Zeit und Musse hat, kann hier Tagelang auf gut ausgeschilderten
Wegen in unberührter Natur wandern. Wir
wollen aber weiter zu den Chamaral Falls.

Die Wasserfälle von Chamaral
Hier ist es nun vorbei mit der beschaulichen Stille des
Nationalparks. Die 90 m hohen , spektakulären Wasserfälle ziehen
geradezu magisch Busse, Taxis und Horden von Touris an. Das spektakulär
in die Tiefe stürzende Wasser ist allerdings auch eine echte
Attraktion.
Auf einer wenig erfreulichen, aber dafür umso befahreneren
Schotterpiste gelangen wir kurze Zeit später zu einem weiteren
Highlight, den Coulored Earth.
Die Wissenschaft rätselt bis
heute, wie die kuriosen Erdfarben an dieser Stelle entstanden sind. Ich
finde, es
sieht aus wie ein bunter, hügeliger Tennisplatz. Hier ist die
Ansammlung von Touris fast noch grösser, da vor der Kulisse dieses
Naturschauspiels auch noch ein indischer Schnulzenfilm abgedreht
wird.
Obwohl die Zeit schon fortgeschritten ist, macht unser Taximann Rajendra
von hier aus noch ein Schlenker über die Westküste, denn unterwegs
finden sich noch einige prächtige Photo "Viewpoints".
Nach 8 Stunden haben wir einen harten,
aber ausgesprochen interessanten "Arbeitstag" hinter uns
gebracht.
26.10.2000: Strandtag/ Feiertag
"Divali"
Wir gammeln uns in aller Ruhe durch einen herrlichen Sonnentag
und können verfolgen, wie sich in der Anlage das gesamte Personal mit
besonderer Sorgfalt auf das abendliche Buffet anlässlich des
Hindufeiertages "Divali" vorbereitet. Lichterfest würden wir
vielleicht übersetzen und so ist jeder Ort und jedes Haus auf der Insel
mit tausenden von Lichtern umgeben.
Abends ist in unserer Anlage ein phantastisch dekoriertes
indisches Buffet aufgebaut. Geschmeckt hat es übrigens absolut genial,
wie übrigens durchweg in Villas Pointe aux Roches.
27.10.2000: Belle Mare, Ile aux
Cerfs, Mahebourg
Auf Mauritius rückt der Sommer näher und so wird es von Tag zu Tag
wärmer. Vom Osten der Insel haben wir bislang noch gar nichts gesehen. Also brechen wir mit
unserem Taxi Mann Rajendra zu unserer vorläufig letzten Taxi Tour auf.
Wir fahren zunächst ins Hochland, von dort bis in den Nordosten nach Post
de Flacq. Hier finden wir den " schwimmenden" Tempel
Kashinath Mandir, unser erstes Ziel für heute. Der Hindu Tempel
wurde auf der Mini-Insel Ile aux Goyavièrs errichtet und ist bei Ebbe
durch eine Deichstraße mit dem Festland verbunden. Wir schaffen es aber
auch bei Flut über die "Klippen" des Deiches trockenen
Fusses zu gelangen.
Mittlerweile haben wir einige Tempel gesehen und so
richtet sich unser Augenmerk schnell auf eine andere Attraktion, die man
von hier sehr gut erahnen kann. Es ist der Blick auf die Küste zum
mehrfach ausgezeichnetem "besten Hotel der Welt", dem St. Geran. Man sieht den Palmenstrand
des Hotels und erkennt seine phantastische Lage mit exzellenten Wassersportmöglichkeiten. Die Promis der Welt geben sich
hier die Klinke in die Hand. Wir staunen nur.
Am Meer entlang fahren wir nach Süden und erreichen bald den u.E.
schönsten Strandabschnitt unserer Mauritius Tour, Belle Mare.
Durch Kasuarinenhaine hindurch erhaschen wir schon vom Auto aus
bilderbuchmässige Einblicke auf einen wunderschönen Sandstrand. Durch
die fehlende Anbindung dieses Strandes an öffentliche Verkehrsmittel
finden sich hier kaum Touris, was den Ort besonders attraktiv
macht.
Nach einem kurzen "Geniesserstopp" fahren wir weiter die
Küste entlang und erreichen Trou d`Eau Douce. Den in
Reiseführern gelegentlich beschriebenen Charme eines Mittelmeerhafens
können wir nicht erkennen. Wir sind nur froh, schnell unser kleines
Boot zu finden, dass uns für 100 Rupien zur Ile aux Cerfs
schippert.
Boote am Ufer von Ile aux Cerfs
Was haben wir nicht alles über diese Trauminsel gelesen. Das weisseste
weiss aller Strände, das blaueste Meer von allen, usw. Die 20 minütige
Überfahrt führt uns vorbei an der Ilot Mangenie, einer
unbewohnten Insel, die ausschliesslich Gästen des noblen Hotels Le
Tousserek vorbehalten ist.
Die Ile aux Cerfs ist eine reine Touri Insel.
Ein junger Einheimischer erzählt uns bei der Überfahrt , dass jetzt
ca. 500 Menschen hier sind, in der Hochsaison 2 Monate später mögen es
wohl dreimal so viele sein. Uns reichen die 500 aber absolut. Teure
Restaurants , Souvenirshops und jede Menge Leute, die sich für
besonders schön oder wichtig halten. Wir verziehen uns an ein
einigermassen ruhiges Plätzchen, schwimmen und geniessen das herrliche
Wetter. Nach 1, 5 Stunden sind wir heilfroh, dass wir das Gewimmel
wieder verlassen können. Ausser einigen netten Photoperspektiven konnte
uns nicht so ganz viel auf dieser Insel begeistern. Aber die
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Auf unserem Weg Richtung Süden fahren wir nun durch einige
Küstenpassagen mit Hügeln im Hintergrund, die uns mehr an Radtouren
entlang des Tegernsees erinnern als an Mauritius. Da es hier keine
Strände gibt, sind hier die Einheimischen in allen Orten unter sich.
Witzig finden wir die Namen von zweien dieser Orte: "Deux Frères"(
Zwei Brüder) und direkt nebenan "Quatre Soeurs" ( 4
Schwestern). Die Gelehrten streiten sich, wie es zu dieser Namensgebung
kam. Sei´s drum.
Es ist schon relativ spät geworden als wir Mahebourg erreichen.
So reicht es in der kleinen quirligen Stadt nur für einige wirklich
schöne Photoperspektiven. In der Anlage zurück lautet unser Fazit vom Osten:
Sehr viele schöne und interessante Bilder bzw. Photos mit z. Teil
ungewohnten Mauritius Perspektiven. Die Ile aux Cerfs jedenfalls, und
damit hängen wir uns mal weit aus dem Fenster, mag ja ganz nett sein,
wenn nicht die Scharen von Menschen dort rumlaufen würden.
28.10.2000: Ruhetag
Zum Ende unserer Reise hin wird es immer wärmer und so werden die
Ruhepausen, die wir einlegen, grösser.
Wir sind fast pausenlos im Meer und beim Schnorcheln gibt es von
Tag zu Tag mehr zu sehen. Das Wasser wird auch immer wärmer.
Mein Sibirienbuch hab ich nun durch. Also das nächste aus dem Koffer
geholt. Der Titel: Terra incognita. Reisen in die Antarktis.
29.10.2000: Curepipe/ Quatre
Bornes ( Shopping Tour)
Bleibt noch das Hochland. Zwar sind wir schon einige Male an den
Rändern mit dem Bus hergefahren, aber zentral angesteuert haben wir es
noch nicht. Mit dem Bus fahren wir wie gewohnt von Rivière de
Galets über Britannia und Nouvelle France in das 550 m hoch gelegene Curepipe.
Wir haben Glück mit dem Wetter, denn in Curepipe regnet es
normalerweise fast so häufig wie bei uns in Ostwestfalen. Curepipe ist eine Stadt
zum leben und arbeiten. Besondere Attraktionen mag es vereinzelt geben,
wir beschränken uns aber darauf, hier umzusteigen und nach Quatre
Bornes weiterzufahren. Es ist Sonntag. Die Busse sind voll. Die
Fahrt dauert insgesamt fast zwei Stunden und ist doch etwas mühselig.
Quatre Bornes ist noch etwas hässlicher als Curepipe, aber wir sind
hier ohnehin nur zum shoppen hingefahren. Der Tipp in einigen
Reiseführern, hier Sonntags vormittags hinzufahren, war wirklich gut. Der riesige Textil Markt ist wirklich
was für "Schnäppchenjäger". T-Shirts in Top Qualität , die
wir in Port Louis , Mahebourg oder sonst wo für 250 Rupien gesehen
haben, bekommen wir hier für weniger als die Hälfte, also für weniger
als 10 DM. Am Ende haben wir ausserdem Badetücher und Strandumhänge in
unseren Taschen, ebenfalls zu sehr günstigen Preisen. Auf der
Rückfahrt ist der Bus gottseidank nicht mehr so voll und wir sind nach
geschlagenen sieben Stunden vom Shoppen zurück in unserer Anlage. Aber noch mal. Es hat sich gelohnt.
30.10./ 31.10.2000
Ausklang/Fazit/ Ende
Das Wetter ist phantastisch. Leichter Wind. Angenehme 25 Grad.
Das Wasser im Meer dürfte etwas kühler sein. Jetzt lassen wir
endgültig nur noch die Seele bzw. die Beine im Meer baumeln. Wir
haben selbstverständlich nicht alles von Mauritius gesehen, aber
immerhin etliche phantastische Eindrücke gewinnen können.
Fazit: Wir sind echt begeistert.
Mauritius ist eine wunderschöne Insel. Die Menschen sind ausgesprochen
freundlich und liebenswert. Im Gegensatz zu den " Hollywoodmässig"
perfekten Seychellen haben wir hier mehr "echtes" Leben
einfangen können. Ganz besonders beeindruckt hat uns das offensichtlich
friedliche
Miteinander der unterschiedlichen Kulturen und Religionen.
Besonders gefallen hat uns auch das
Personal und Management in unserer Anlage Villas Pointe aux Roches. Wer
nach Mauritius nicht nur zum repräsentieren und Golfspielen reist, ist
in dieser lockeren und ungezwungenen Bungalowanlage im touristisch
völlig unterentwickelten Süden goldrichtig aufgehoben. Ein grosses Lob
auch an die Küche. Es hat prima geschmeckt, ganz gleich ob kreolisch,
chinesisch oder indisch.
Zum Schluss:
Die Organisation
unseres Reiseveranstalters Feria war von Anfang bis Ende absolut
gut und professionell. Zum Abschied am Flieger gab es obendrein einen
grossen Strauss herrlicher Anthurien.
Vom Preis her war Feria unseres Kenntnisstandes nach sowieso
nicht zu schlagen. (Stand: Nov. 2000).
Nun, Feria ist vom Markt endgültig verschwunden, schade.
ENDE
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